Was würdest du Gott sagen, wenn du ihm gegenüberstehst?
Ganz ehrlich – ich weiß es nicht, was ich tun würde.
Vielleicht würde ich vor Ehrfurcht mich einfach vor seine Füße schmeißen.
Vielleicht würde ich ihm viele Fragen stellen.
Wie z. B. „Wieso musste mein Vater so früh sterben?“ – „Wieso musste ich durch soviel Scheiße gehen?“ – „Danke, dass du mich nicht aufgegeben hast, obwohl ich mit dir nichts zu tun haben wollte.“ – „Danke, dass du immer für mich das bist.“ – „Danke, dass du meinen Sohn gerettet hast, als es schlecht um ihn stand.“ – „Danke, dass du mir Heilung schenkst.“
uvm…
Was dich in diesem Artikel erwartet
Möchtest du ihm am liebsten die Meinung sagen?
Bist du wütend auf ihn?
Mal ganz ehrlich, allzu oft würden Gott gerne die Schuld für alles geben…
Wieso schreitet er nicht ein, ….. wieso lässt er es zu, … wieso GOTT ?!
Aber wieso sollten wir ihm nicht diese Fragen stellen?
Gott ist ein liebender Gott. Er liebt uns so sehr, dass er sogar weiß wieviel Haare wir auf dem Kopf haben. Jesus ist für uns gestorben, dass wir trotz allem errettet sein dürfen. Und das aus Liebe.
Gott hat kein Problem damit, dass wir ihm genau diese Fragen stellen. Er ist geduldig und wird uns mit Sicherheit, auf seine Weise, antworten.
Wir dürfen und sollen ehrlich sein. Er kennt uns sowieso. All unsere Gedanken…. Oh ja,…alle ….
Erschreckt dich das etwas?
Gott kennt uns und unsere geheimsten Geheimnisse und ER LIEBT UNS TROTZDEM !!!
Ich habe lange gebraucht, um das zu verinnerlichen. Ich habe mich ja selbst nicht geliebt. Wie soll mich dann Gott lieben?
Oder möchtest du ihm danken?
Hast du etwas Besonderes mit Gott erlebt?
Es gibt so Vieles, für was wir Gott danken können. Auch wenn es noch so klein scheint.
Gott freut sich darüber.
Ich habe mal eine tollen Spruch gehört : „Danken schützt vor Wanken“
In vielen Psalmen, geht es erstmal um Schmerz und dann kehrt es um, in Gott zu danken und ihn zu loben.
Ich selbst habe es ausprobiert und es hat funktioniert. Meine Stimmung war nicht gleich super, aber es hatte sich was positiv in mir verändert. Und das ist es was zählt.
Was können wir alles dankbar annehmen?
Auch die „schlechten Dinge“, die auf uns zu kommen und sich im Nachhinein als genau richtig erwiesen haben? Wir dadurch wachsen konnten.
Am Ende des Blogartikels findest du eine kleine Überraschung :-)
Möchtest du Gott sagen, wie sehr du ihn liebst?
Nichts lieber als das möchte Gott von uns hören.
Unsere Herzenshaltung ist ihm das Wichtigste !
Denn diese entscheidet über unser Handeln.
Es steht auch geschrieben: „Mehr als alles andere behüte dein Herz, denn aus ihm quillt das Leben.“ – Sprüche 4,23
Ich finde manchmal gar nicht die richtigen Worte, wie sehr ich Gott liebe.
Es ist nicht die gleiche Liebe, wie man einen Menschen liebt. Es ist anders, tiefgründiger und näher, als ich einem Menschen jemals sein könnte.
Wir sind nur deshalb in der Lage ihn so zu lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.
Gott macht riesen Freudensprünge, wenn wir ihm sagen wie sehr wir ihn lieben!
GOTT IST LIEBE !!!
Er hält uns liebevoll in seinen Armen und ja wir passen alle da rein… :-)
Würdest du dich vor Ehrfurcht vor Gottes Füße schmeißen?
Gott ist so allmächtig und heilig, wir können uns vor ihm nicht auf den Füßen halten.
Mose hatte den Wunsch, Gott zu sehen und Gott war so gnädig ihm diesen Wunsch zu erfüllen, so wie es möglich war:
„Weiter sagte der HERR: Siehe hier ist ein Platz bei mir, da sollst du dich auf den Felsen stellen. Und es wird geschehen, wenn meine Herrlichkeit vorüberzieht, dann werde ich dich in die Felsenhöhle stellen und meine Hand schützend über dich halten, bis ich vorübergegangen bin. Dann werde ich meine Hand wegnehmen, und du wirst mich von hinten sehen; aber mein Angesicht darf nicht gesehen werden.“
2 Mose 33 21-23 (Elberfelder Bibel)
Ist Dein Wunsch Gott alles zu erzählen was dich bewegt?
Ganz gemütlich auf der Couch bei einem Kaffee oder Tee ….
So wie wenn man mit einem guten Freund zusammensitzt und erzählt, was man gerade auf dem Herzen hat und dieser erstmal einfach nur zuhört und zuhört….
Gott ist geduldig und obwohl er bereits weiß, was wir sagen werden, ist er trotzdem ruhig und hört einfach zu. Egal wie lange das auch dauert. Er hört uns wirklich gerne zu…. Gott ist es nie zu viel. Selbst wenn wir uns mehrfach wiederholen.
Während wir erzählen, wirkt Gott bereits in uns und verändert uns (vorausgesetzt wir lassen es zu). Es kann Ruhe in uns kommen, die wir nur durch ihn bekommen können.
Und das Schönste ist, wenn wir fertig sind und nur noch ruhig dasitzen, geben wir Gott die Chance uns seine Gedanken mitzuteilen. Wir geben ihm die Chance in uns zu wirken. Es kann passieren, dass wir neue Gedanken, Ideen oder Eindrücke bekommen oder sogar Lösungen, die so genial sind, dass diese wirklich nur von Gott kommen können.
Was wenn neue Herausforderungen anstehen?
Jetzt haben wir Gott unser Herz ausgeschüttet und anstatt komplett motiviert durch die genialen Lösungen von Gott zu sein, bekommen wir Angst davor….
Dazu gibt es viele Beispiele in der Bibel, einer davon ist die Begebenheit mit Gideon:
„Da erschien ihm der Engel des HERRN und sprach zu ihm: Der HERR ist mit dir, du tapferer Held!“
Richter 6,12
Gideon war alles andere als begeistert und brauchte von Gott eine Bestätigung.
Gott möchte uns herausfordern und unser Vertrauen zu ihm prüfen, aber auch wachsen lassen.
Bist du bereit?
Zusammenfassung
Ich möchte dich dazu ermutigen mit Gott zu sprechen. Nennen wir es Gebet ….
Schütte ihm dein Herz aus. Lade alles ab …..
Erzähle ihm das Schöne und das wo nicht zu gut läuft….
Es steht geschrieben : „Auf kommt zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Ich werde euch Ruhe geben.“
Matthäus 11,28 (Elberfelder Bibel)
Wir tragen oft unnötig Ballast mit uns rum, obwohl wir es an Jesus abgeben dürfen und sogar sollen.
Und genau dann geschehen wundervolle Dinge….
